Das Buch des Lebens. Es liest sich nur einmal.
Du kannst darin nicht blättern, wie es Dir gefällt,
denn unerbittlich wenden sich die Blätter.

Eine oft zitierte Weisheit meines Vaters war „Das Buch des Lebens“. Diese drei Sätze sagen viel aus und beinhalten aber nur eine einzige Wahrheit. Du kannst Dein Leben nur einmal leben. Du kannst Dein Leben nur einmal gestalten. Für den Inhalt Deines Lebens zwischen Geburt und Tod bist Du ab einem gewissen Alter selbst verantwortlich. Klar, wir bekommen für unser Wesen genetische Merkmale mit auf den Weg, dennoch kann ich selbst bestimmen welchen Weg ich im Leben gehen möchte.
Wir leben in unserem Dasein in Gemeinschaften. Sei es in der Familie, sei es im gesellschaftlichen Bereich, sei es als Bürger in unserem Staat. Wir können verkrämt, missmütig, egoistisch, egozentrisch oder als Egomane leben und uns so für das Leben als Außenseiter, als Eigenbrödler, als emphatieloser Mensch entscheiden. Wir können anderen das Lebens schwer machen und überall anecken und rummosern. Aber mal ehrlich, ist das ein Leben das glücklich macht ? Ist das ein Leben dass lebens- und liebenswert ist ? Ich denke nicht.
Positiv denkende Menschen kommen im Leben weiter. Aufeinander zugehen, Kompromisse eingehen, am beruflichen, gesellschaftlichen und familiären Leben aktiv teil nehmen. Nicht alles so verbissen sehen, wenn man sich auch schon mal durchsetzen muss. Nicht nachtragend sein, wenn die Dinge geklärt sind. Wir wissen alle dass unser Leben nicht immer Friede, Freude, Eierkuchen ist. Dennoch sollte man nach einer Niederlage aufstehen und schauen dass man wieder auf die Beine kommt. In einem guten Umfeld, dass man sich durch Freundlichkeit und Hilfsbereitschaft geschaffen hat, lassen sich Probleme besser lösen. Da kommt an Empathie und Hilfe auch was zurück, wenn es mal im Leben schwierig wird.
Warum schreibe ich diese Sätze ? Ich würde sagen, das ist die Summe meiner Lebenserfahrung. Ich gehe lieber positiv und aktiv auf das Leben und die Menschen zu. Da werden große Hürden oft zu kleinen Hindernissen. Dabei sollte man das „Buch des Lebens“ immer im Blick haben. Wenn man dann im betagten Alter zurück schaut und feststellt, dass es im großen und ganzen ein gutes Leben war, dann hat man doch vieles richtig gemacht.
























